fbpx

Mit Euch in den Landtag von Baden-Württemberg

Feza Tastaban-Fugel
Feza Tastaban-Fugel, Jahrgang 1966, 2 Kinder, Fachkoordinatorin im öffentlichen Dienst

Wahlkreis 69 (Ravensburg)

Feza Tastaban-Fugel

1966 wurde ich in Ravensburg geboren. Nach dem Besuch der Wirtschaftsschule absolvierte ich die Fachhochschulreife und bin seither im öffentlichen Dienst tätig. Aktuell als Fachkoordinatorin, stellvertretende Sachgebietsleiterin und zusätzlich als Dozentin an der Verwaltungsfachschule.

Meine beiden Söhne, welche ich seit 2003 alleine großgezogen habe, sind mittlerweile 25 und 20 Jahre alt und stehen mitten im Leben. Mein Großer strebt nach dem Bachelor of Engineering jetzt seinen Master im Wirtschaftsingenieurwesen an. Mein jüngerer Sohn macht gerade seine Ausbildung bei der Polizei und wird 2022 seinen Abschluss erreicht haben.

Mein Weg zu WIR2020

Mein politisches Interesse wurde durch die Verschwendung von Steuergeldern in der Entwicklungshilfe-Politik geweckt. Deutschland leistete wiederholt Entwicklungshilfe an China, 2017 in Höhe von 630 Millionen Euro. Bis dahin wurden von Deutschland an China seit 1979 rund zehn Milliarden Euro an Hilfen gezahlt. Für ein Land, das die zweitgrößte Wirtschaftsweltmacht darstellt und selbst „Entwicklungshilfe“ an Afrika, Asien und Lateinamerika bezahlt, die dann mit Ausbeutung, Korruption und politischer Einflussnahme einhergeht.

Auch war damals schon bekannt, dass die schwarz-rot-grüne Regierung diese „Entwicklungshilfe“ fortführen wird, um China im Rahmen des Klimaschutzes an sich zu binden. Auch 2020, während der „Epidemie von nationaler Tragweite“, wurden Hilfen an China gezahlt. Aber, wie es sich immer wieder gezeigt hat, lässt sich China durch nichts und niemanden an irgendetwas binden, wenn es für China nicht von Vorteil ist.

Angesichts seiner Menschenrechtsverletzungen gegen Uiguren und andere Minderheiten sowie deren Überwachungsstaat und der totalen sozialen Kontrolle ist diese Nähe zu China mit aller Deutlichkeit abzulehnen. Dennoch wurde China 2020 in die UN-Menschenrechtskommission aufgenommen.

Auf der anderen Seite müssen viele unserer Rentner aufstockend Sozialhilfe beantragen, da viele Renten nicht einmal das Existenzminimum abdecken. Familien mit einem voll erwerbstätigen Elternteil müssen aufstockend Hartz IV beantragen, weil der Verdienst der Vollzeitbeschäftigung nicht ausreicht, um die Familie ausreichend zu versorgen. Wie lässt sich solch eine Handlungsweise mit der Würde des Menschen vereinbaren? In Italien, welches ebenfalls durch unsere Steuergelder finanziert wird, ist das Pro-Kopf-Vermögen dreimal so hoch wie in Deutschland. In Österreich erhalten die Rentner viel mehr Rente als wir im „reichen Deutschland“.

Bei der aktuellen Corona-Politik wurden noch größere Fehler sichtbar. 2020 wurden mehr als 20 Krankenhäuser stillgelegt und viele Tausend Intensivbetten abgebaut – bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite.

Statt sich auf diese Ausnahmesituation einzustellen, erließ die Regierung ein allgemeines Kontaktverbot, ohne stichhaltige Begründung, jonglierte mit falschen Zahlen, einem ungeeigneten Test, informierte sich selbst nicht und verursacht dadurch Kollateralschäden von gigantischem Ausmaß. Auch diese Zeche werden wir bezahlen müssen.

Warum wurde der Sommer nicht genutzt, um z. B. Medizinstudenten und Krankenschwestern in die Intensivbehandlung einzuweihen? Warum wurde es den Angehörigen nicht möglich gemacht, die Menschen in den Alters- und Pflegeheimen zuhause zu versorgen? Warum wurden diese nicht besser geschützt und die Heime nicht so umstrukturiert, dass auch persönliche Besuche möglich gewesen wären? Warum wurden die Schulen nicht mit Luftfilteranlagen ausgestattet, dass unsere Kinder ohne Maske und mit Freude die Schule besuchen können? Warum werden keine kritischen Stimmen zu den Maßnahmebesprechungen des Bundestages eingeladen? Warum werden die Menschenrechte und das Grundgesetz in dieser Krise außer Kraft gesetzt?

Meine Ziele für unser Land

In Deutschland fließt das erwirtschaftete Vermögen von Unten nach Oben. Von uns zu all denen, die schon mehr als reichlich haben. Diese werden immer reicher. Für die Kosten sind die Bürger zuständig. Wir werden zur Kasse gebeten. Dafür sorgen unsere Politiker. Kein Wunder, dass die Reallöhne sinken, der Mittelstand verarmt. Diese Politik muss gestoppt werden.

Ich möchte meine ganze Kraft für eine menschlichere und gerechtere Welt einsetzen. Für eine Wirtschaft, die dem Menschen dient und nicht seiner Ausbeutung. Für ein Bildungssystem, welches Talente und Interessen fördert und in dem Lernen wieder Spaß macht. Für ein Mitsprache- und Mitbestimmungsrecht der Bevölkerung, insbesondere der Landwirte. Denn nur Sie wissen was auf Feld und Flur geht und was nicht.

Diese Punkte habe ich bei WiR2020 gefunden und werde zusammen mit diesen Menschen, diese Punkte in einer neuen Politik umsetzen. Dafür stehe ich!

Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.

Galileo Galilei
Feza Tastaban-Fugel
Feza Tastaban-Fugel, Jahrgang 1966, 2 Kinder, Fachkoordinatorin im öffentlichen Dienst